WordPress Sicherheit – Ist Ihr System gegen Angriffe sicher?

WordPress ist das weltweit beliebteste und zudem auch am weitesten verbreitete Content-Management-System. 34 % aller Websites werden mit dem beliebten Open Source CMS betrieben. Es zeichnet sich durch eine einfache Bedienung sowie die Masse an Erweiterungen (Plugins) aus. Der Betreiber kann mit vergleichsweise geringen Aufwand eine vollumfängliche Webpräsenz mit individuelle Funktionalitäten oder eine E-Commerce Anwendung implementieren. Die Hilfestellungen im Netz unterstützen bei fast jeder Fragestellung.

Viele Vorteile bringen auch viele Gefahrenstellen mit sich

Stellen wir die Vorteile des quelloffenen Systems und seine hohe Skalierbarkeit mal in einen kritischen Kontext: Das WordPress-CMS bietet eine Angriffsfläche – im Vergleich mit der Vielzahl an Erweiterungen ist diese aber eher geringfügig. Hier muss erst einmal verstanden werden, dass jede Art von Erweiterung für die breite Masse gedacht ist. Demnach müssen die Programmteile einen hohen Funktionsumfang haben, die der Anwender nicht immer beziehungsweise selten braucht. Es entsteht eine unnötige Komplexität des Quellcodes. Dadurch vergrößert sich die Gefahr um mögliche Angriffspunkte für Eindringlinge in das System. Aber auch Erweiterungen mit wenig Quellcode können eine Sicherheitslücke sein kann. Es gibt keine Vorgaben, wie eine Erweiterung programmiert werden muss, denn Sicherheitsvorgaben seitens der WordPress-Verantwortlichen gibt es nicht. Die Gefahr ergibt sich aus der Verbreitung. Ist erst einmal eine Schwachstelle lokalisiert worden, verbreitet sie sich rasant im Netz. Wird von den Entwicklern nicht schnell genug reagiert, kann es oft schon zu spät sein. Des Weiteren stellen User mit schwachen Passwörter, die administrative Berechtigungen haben, ebenfalls eine nicht unerhebliche Sicherheitslücke in einem WordPress-System dar.

Mögliche Folgen durch sogenannte Hackerangriffe:

  • Duplizierung der Webseite
  • sensible Daten können gestohlen werden
  • die Besucher der Webseite können mit Schadsoftware infiziert werden
  • Webseite wird von Google geblockt
  • die Inhalte der Webseite können geändert werden

Wie kann man sich schützen?

Es wird wahrscheinlich nie eine Software geben, die zu 100 % sicher ist. Deshalb ist es umso wichtiger Vorkehrungen zu treffen, dass Ihre Webseite kein leichtes Angriffsziel wird. Eine Überlegung wäre es, nicht jedem Backend-Nutzer einen administrativen Zugang zu erteilen. WordPress hat eine Passwortsicherheitsfunktion die anzeigt, ob das Passwort stark genug eingestellt ist. Diese Funktion sollte in jedem Fall angewendet werden.

Ein weiterer Schritt ist die Konfiguration des Webservers: Hat man einen Anbieter gewählt, bei dem Sicherheitsmaßnahmen eine hohe Priorität aufweisen? Oder ist man in einem Verbund, der zwar günstig ist und einen Administrator hat, welcher sich aber nur am Wochenende oberflächlich die Technik anschauen kann? Sind die Dateiberechtigungen richtig gesetzt? Haben Sie die aktuellen Sicherheits-Plugins installiert?

Der vermutlich wichtigste Aspekt: Ist Ihr System aktuell?

Sicherheitslücken werden von den Entwicklern geschlossen, weshalb das Einspielen von Updates unerlässlich ist und in regelmäßigen Abständen durchgeführt werden muss.

Dies ist nur ein Ausschnitt der Maßnahmen, die gemacht werden müssen, damit Ihr System lediglich eine Grundsicherheit aufweist. Kontaktieren Sie uns per E-Mail: info@raumvisionen.de oder per Telefon: 05151 9629773 und wir prüfen Ihre Seite auf Sicherheitslücken und erstellen für Sie ein individuelles Maßnahmenkonzept. Wir bei Raum Visionen stehen Ihnen als Experten gern zur Seite.

Ist Ihre Website schon Ziel eines Angriffs geworden? Bewahren Sie Ruhe. Wir sichern Ihnen schnelle Hilfe zu!

 

Veröffentlicht am: 30. August 2019

Schlagworte: Sicherheit System Updates WordPress

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